Blick nach NW auf Despeñador und Cerro de la Perdigonada.
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Höchster erreichter Punkt
Höhe 1261m
Gebirgsgruppe Betische Kordillere
Breite 38°31'58.5"
Länge -00°40'19.6"
 
Tourendaten
Tourenart Wanderung
Starthöhe 850m
Höchster Punkt 1261m
Höhendifferenz 920m
Entfernung 15,80 km
Aufstiegszeit 1 h 50 min
Abstiegszeit 3 h 50 min
Gesamtzeit 5 h 40 min
GPS-Daten zur GPS-Download-Seite...


KartenausschnittHöhe & ZeitHöhe & Weg



Um ca. 6.45 Uhr stelle ich mein Auto an einer Kreuzung (ca. 850m) der Zufahrtsstraße zum Balcón de Alicante ab. Im Licht der Stirnlampe folge ich der asphaltierten Straße mäßig ansteigend Richtung NW. Schon nach wenigen Minuten setzt die Dämmerung ein und ich kann meine Lampe wieder ausschalten. Nach der anfänglichen Steigung wird die Straße bald zunehmend flacher und bleibt auch so, als ich kurz nach 7 Uhr vom Asphalt auf eine Schotterstraße wechsle. Nach ungefähr 3km komme ich zu einer gemauerten Nevera, einem Schacht zum Schneekonservieren, der in der Zeit bevor es Gefriergeräte gab, zur Eiserzeugung benutzt wurde. Kurz darauf folgt ein kleiner Abstieg und nach diesem erreiche ich eine größere terrassierte Fläche, an deren nördlichem Ende sich die Ruinen mehrerer Gebäude befinden, von denen eines laut Karte Casa Planises (ca. 1050m) heißt.

Hier ändert sich meine Marschrichtung ziemlich direkt nach Westen und während ich über eine gemächlich ansteigende Schotterstraße hinauf wandere, geht hinter mir die Sonne auf. Im ersten Sonnenlicht geht es nun für weitere 900m aufwärts, bis ich die Abzweigung zum Collado del Portell (1097m) erreiche. Nun heißt es fast hundert Höhenmeter absteigen, dann treffe ich kurz nach 8 Uhr am Sattel ein, der auch auf einer asphaltierten Straße zu erreichen ist.

Von hier aus beginnt nun der Anstieg zum ersten Gipfel, dem Despeñador (1261m). Über den markierten Weg PR-CV 28 steige ich Richtung Westen auf und gewinne auf dem steilen Pfad relativ schnell an Höhe. Da direkt über mir die Südostabstürze des Despeñadors stehen, ist ein kleiner Umweg notwendig, um die Felsen zu umgehen. Nach einem relativ steilen Stück ist der Durchschlupf erreicht und nun geht es nur mehr leicht ansteigend zurück Richtung NO zum Gipfel, den ich nach ca. 20 Minuten Aufstieg erreiche.

Obwohl es heute relativ dunstig ist, genieße ich die Ausblicke und mache einige Fotos, bevor ich wieder über den Aufstiegsweg zum Collado del Portell absteige. Nach einer guten Viertelstunde überquere ich wieder die Passstraße und wandere zurück nach Osten auf dem bereits bekannten Weg. Vom Gipfel habe ich jedoch einen direkten Steig für meinen nächsten Aufstieg entdeckt, dessen Einstieg ich nun suche und erfolgreich finde. Ohne viele Kurven steige ich nun über den Rücken direkt nach SO auf. Nach ein paar Berührungen mit dem üblichen Dornengestrüpp treffe ich wieder auf eine markierte Schotterstraße und auf dieser komme ich zu einer weiteren Nevera. Wieder fotografiere ich eifrig und setzte den Weg auf der Schotterstraße fort. Schon nach wenigen Minuten komme ich in die Nähe des nächsten Gipfels und zu meiner Überraschung finde ich auch sofort einen Steig zum höchsten Punkt der Cuspide Alta (1245m).

Über einen anderen Steig geht es wieder zur Schotterstraße zurück, nur um sie sofort wieder zu verlassen und einen weiteren - wenn auch namenlosen - Gipfel (1243m) in der unmittelbaren Nähe zu besteigen. Nach getaner Arbeit kehre ich wieder zur markierten Straße zurück und folge dieser für ca. 300m, wo ich einen weiteren Steig entdecke, der zum nahen Cerro de la Perdigonada (1242m) führt. In wenigen Minuten habe ich die Gipfelfelsen erreicht und gleich darauf stehe ich am höchsten Punkt, der einen schönen Ausblick auf den Bergrücken der Sierra de Maigmo gibt, die ich im Zuge der heutigen Tour überschreiten möchte.

Nach ein paar Fotos kehre ich zur Schotterstraße zurück und setze meinen Weg Richtung SO fort. Nun wartet ein kurzer Abstieg in eine breite Einsattlung auf mich. Da die nun folgende Schotterstraße einen Gipfel östlich umgeht, entschließe ich mich, weglos durch den Wald auch diesen namenlosen Gipfel zu besteigen. Flotten Schrittes geht es über unzählige Terrassen höher und kurz vor 10 Uhr ist auch dieser Gipfel (1191m) erreicht. Der Abstieg verläuft eher flach und schon bald treffe ich wieder auf die Schotterstraße und setze meinen Weg auf ihr fort. Doch bald darauf kann ich mich wieder zwischen einer Umgehung oder Besteigung des nächsten Gipfels entscheiden und wieder nehme ich die anstrengendere Variante in Angriff. Zu meiner Überraschung komme ich nach einem steilen Aufstieg zu einem Hinweisschild und erfahre auf diesem Weg, dass der nahe Gipfel sogar einen Namen hat. Im Laufschritt gelange ich in wenigen Minuten zum höchsten Punkt der Alt de Guisop (1249m).

Nach ein paar Fotos laufe ich wieder zur Hinweistafel zurück und steige weiter Richtung SO ab. Nachdem ich einen kleinen Sattel erreicht habe, beginnt der Anstieg zur Alt de les Xemeneies (1196m) auf der sich ein besetzter Posten zur Waldbeobachtung sowie einige größere Funkmasten befinden. Wieder heißt es nun für ca. 50hm absteigen, bevor der letzte Anstieg zu den Doppelgipfeln des Maigmonets (beide 1177m) beginnt. Der Westgipfel ist schnell erstiegen, denn auf ihn führt ein gut ausgetretener Steig. Um zum Ostgipfel zu kommen, versuche ich über einen Felsgrat zu klettern. Da das Gelände aber immer luftiger wird und mir irgendwann die erreichbaren Griffe ausgehen, kehre ich um und finde schnell eine Möglichkeit, die Felsen zu umgehen.

Nachdem ich auch den Ostgipfel erklettert habe, mache ich mich an den Abstieg nach SO. Über Geröll geht es flott hinunter in den Collado de L'Exau (1079m), den ich um ca. 11.20 Uhr erreiche. Direkt vor mir steht nun die abweisende Westwand des Maigmo (1296m), durch die ein relativ einfacher Klettersteig führen soll. Da ich aber keinerlei Ausrüstung für solche Unternehmungen mitführe, ist mir ein Besteigungsversuch zu riskant, schon allein, weil ich alleine unterwegs bin und heute noch fast keine anderen Wanderer getroffen habe. Aus diesen Gründen und weil schön langsam der Frühstückshunger in mir erwacht, mache ich mich auf den Rückweg zum Auto.

Dazu wandere ich jetzt auf der Nordseite des Sattels auf einer Schotterstraße hinab. Als ich nach einer Kehre einen unbezeichneten Pfad entdecke, der mir von seiner Richtung her wie eine Abkürzung erscheint, folge ich diesem. Nach einem Anstieg stellt sich heraus, dass meine Vermutung richtig war, denn auf ein kurzes flaches Stück folgt ein ziemlich direkter Absteig, der mich nur wenig oberhalb meines Parkplatzes wieder zurück zur Schotterstraße bringt. Kurz vor 11.45 Uhr erreiche ich so das Auto wieder und mache mich gleich an die Heimfahrt.


Panorama-Bilder mit Beschriftung sind durch einen hellen Rahmen gekennzeichnet!

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  • Despeñador (1261m)
  • Cuspide Alta (1245m)
  • Cerro de la Perdigonada (1242m)
  • Alt de Guisop (1249m)
  • Maigmonet Westgipfel (1177m)
  • Maigmonet Ostgipfel (1177m)
  • Kontinent
      Europa
  • Land
      Spanien
  • Region
      Valencia
  • Provinz
      Alicante

Radius: 25 km
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2011-09-04
   Cabezon de Oro (1209m)
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Unter den Bergnamen stehen die Entfernung, die Himmelsrichtung und der Winkel.