Blick vom Gipfel auf Serrella, Montcabrer, Benicadell und Azafor (vlnr).
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Höchster erreichter Punkt
Höhe 1379m
Gebirgsgruppe Betische Kordillere
Breite 38°42'59.5"
Länge -00°16'29.0"
 
Tourendaten
Tourenart Wanderung
Starthöhe 904m
Höchster Punkt 1379m
Höhendifferenz 964m
Entfernung 13,94 km
Aufstiegszeit 3 h 50 min
Abstiegszeit 1 h 10 min
Gesamtzeit 5 h 00 min
GPS-Daten zur GPS-Download-Seite...


KartenausschnittHöhe & ZeitHöhe & Weg



Meine heutige Tour startet direkt von der CV-70, ca. 3km nach Confrides. Kurz vor 6.30 Uhr gehe ich im Schein der Stirnlampe einer Schotterstraße entlang nach Norden, bis ich nach einem knappen halben Kilometer zu einer Abzweigung komme. Hier wende ich mich der abzweigenden Schotterstraße zu, die nach SO führt. Nach einem kurzen Höhenverlust komme ich um 6.45 Uhr zu einer Stelle, wo laut Plan eine weitere Schotterstraße abzweigen sollte. Diese ist jedoch komplett mit Dornengestrüpp zugewachsen, weshalb ich eine alternative Schotterstraße anpeile, die nach 100m abzweigen soll. Also setze ich den Anstieg fort, übersehe aber in der Dunkelheit die Abzweigung und gehe ungewollt 400m weiter bis ich den Fehler bemerke. Flott kehre ich wieder zur gedachten Route zurück. Dort muss ich bemerken, dass auch die alternative Schotterstraße schon vor längerer Zeit der Vegetation überlassen wurde. Trotzdem beginne ich mit dem Aufstieg durch dichtes Buschwerk bis ich zu einigen Terrassen komme, die ich nun weglos erklimme. Bald stoße ich wieder auf Steigspuren, die mich zum Westrücken meines ersten Ziels bringen. Auf dem Rücken ist endlich genug Tageslicht vorhanden und ich wende mich ohne Stirnlampe nach Osten und folge den vorhandenen Spuren Richtung Gipfel. Schnell ist ein Vorgipfel erreicht und kurz vor 7.30 Uhr stehe ich am höchsten Punkt des Tossal de Florent (1127m).

Wenige Minuten später geht vor mir die Sonne mit einem spektakulären Farbenspiel auf, was ich für einige Fotos nutze. Danach steige ich weiter nach Osten am felsigen Grat ab um nach ca. 150m einen Schwenk nach Norden zu vollziehen. Steil geht es nun über terrassiertes Gelände in direkter Linie hinab und 10 Minuten später stehe ich wieder auf der Schotterstraße, die ich schon am Tagesbeginn benutzt habe. Nachdem ich das Gelände vor mir ein wenig inspiziert habe, ändere ich nochmals die geplante Route etwas ab und steige - statt einer weitläufigen Schleife nach Osten - in direkter Linie mach WNW steil und weglos den Südhang der Solaneia de Mela (1118m) hinauf. Nach ca. 70 Höhenmetern Anstieg treffe ich auf eine weitere Schotterstraße und von dieser erreiche ich über einen versteckten Steig rasch den zweiten Gipfel des heutigen Tages.

Nach ein paar Fotos geht es kurz nach 8 Uhr wieder hinab zur Schotterstraße und auf dieser weiter nach Westen. Wenige Minuten später komme ich bei einem namenlosen Nebengipfel (1104m) vorbei und beschließe spontan, auch diesen zu besteigen. Schnell ist ein Steig gefunden und nach einer kurzen Felspassage stehe ich auch auf diesem Bonusgipfel. Gleich steige ich weiter Richtung Westen über einen kurzen Felsgrat hinab und zur Schotterstraße zurück. Weiter geht es Richtung Westen hinunter, wo die Schotterstrße bald in einen schmäleren Steig übergeht, der mich in wenigen Kurven ziemlich direkt zur Schotterstraße zurück bringt, die ich von meinem frühmorgendlichen Anstieg bereits kenne. Um ca. 8.30 Uhr gelange ich wieder zurück zur ersten Abzweigung der heutigen Wanderung und wähle nun die Schotterstraße Richtung Norden. Auf ihr geht es recht steil ansteigend hinauf, bis ich nach ca. 600m an ihrem Ende ankomme. Von hier folge ich einem steilen Steig weiter hinauf und quere unter einem Felsgrat nach Westen.

Gleich danach, es ist kurz nach 9 Uhr, komme ich in eine kleine Scharte, durch die ich auf die Nordseite des Grats gelange. Hier ist das Gelände deutlich flacher und ich setze meinen Weg immer knapp unter dem Grat Richtung NO fort. Auf diese Weise lege ich in der folgenden halben Stunde eine Strecke von einem guten Kilometer zurück bis ich schließlich in einen breiten Sattel (Collado de Borrell, 1170m) gelange. Hier entscheide ich mich für einen Steig, der mich durch ein weitläufiges Kar unter den Südabstürzen meines nächsten Ziels nach Osten führt. Kurz nach 10 Uhr habe ich die Ostseite des Gipfelaufbaus erreicht und steige nun in einem Bogen nach Norden über die steile Ostflanke hinauf in eine Einsattlung. Von dieser geht es in wenigen Minuten über Felsen zum höchsten Punkt der Plá de La Casa (1379m), wo ich um 10.30 ankomme.

Längere Zeit genieße ich die Einsamkeit und die traumhaften Ausblicke, bevor ich mich wieder an den Abstieg mache. Direkt nach Westen steige ich kurz und steil ab und wandere dann über das fast ebene Gipfelplateau nach Westen weiter. Dabei umgehe ich einen Nebengipfel an seiner Nordseite und schwenke kann nach SW zur südlichen Kante des Plateaus. Nachdem ich eine Herde Ziegen aufgeschreckt habe, beginne ich mit dem Abstieg über die Südflanke, was wegen des groben Schotters recht flott erledigt ist. So treffe ich kurz nach 11 Uhr wieder am Collado de Borrell ein, den ich eineinhalb Stunden zuvor bereits überquert habe. Um für etwas Abwechslung zu sorgen, gehe ich nun nicht wieder am selben Weg zurück, sondern wähle eine nahe Schotterstraße, da diese durch ein lichtes Nadelwäldchen führt und ich mir so ein wenig Schatten erwarte. Einziger Nachteil ist, dass ich mir nun einen kleinen Höhenverlust einhandle, den ich in der nächsten Viertelstunde wieder wettmachen muss. Nach ein paar Kehren komme ich schließlich in eine breite Einsattlung in der ich die Schotterstraße wieder verlasse und zurück zu meinem Aufsteigssteig quere.

Flott gelange ich nun zurück zum Grat und wenige Minuten später ist auch die Scharte erreicht und im Anschluss geht es in der prallen Sonne auf der Südseite des Grats hinab. Der Steig ist zwar steil, aber unschwierig und bringt mich in wenigen Minuten zur bereits bekannten Schotterstraße zurück. Um der Hitze möglichst rasch zu entkommen, laufe ich nun die verbleibenden eineinhalb Kilometer zurück zum Auto, wo ich kurz nach 11.45 Uhr ankomme.


Panorama-Bilder mit Beschriftung sind durch einen hellen Rahmen gekennzeichnet!

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  • Tossal de Florent (1127m)
  • Solaneia de Mela (1118m)
  • Plá de La Casa (1379m)
  • Kontinent
      Europa
  • Land
      Spanien
  • Region
      Valencia
  • Provinz
      Alicante

Radius: 25 km
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2009-06-14
   Puig Campana (1408m)
     [15.06km, SSO, 151.83°]

2009-06-18
   Bernia (1126m)
     [19.98km, OSO, 107.11°]

2010-09-06
   Aitana (1557m)
     [7.49km, S, 174.22°]
   Peña Forata (1549m)
     [7.47km, S, 170.01°]
   Peña Alta (1505m)
     [7.83km, SSO, 161.67°]
   Penyo Molero (1306m)
     [8.92km, SSO, 146.31°]

2010-09-09
   Peña de Sella (1159m)
     [10.26km, S, 169.39°]
   Peñon Divino (1119m)
     [10.26km, SSO, 160.49°]
   Alt de la Creu (1113m)
     [9.72km, SSO, 160.69°]

2010-09-12
   Cumbre Aixortá (1219m)
     [10.02km, OSO, 103.84°]
   Morro Blau (1125m)
     [11.04km, OSO, 107.38°]
   Penya de l'Hedra (1099m)
     [8.53km, O, 100.86°]
   Morro Blanc (1081m)
     [11.5km, OSO, 107.3°]

2011-08-31
   Cocoll (1048m)
     [11.14km, ONO, 78.51°]

2011-09-04
   Cabezon de Oro (1209m)
     [23.49km, SSW, 206.56°]

2011-09-07
   Mallá del Llop (1357m)
     [2.72km, O, 93.44°]
   Pico de Serrella (1319m)
     [1.58km, O, 84.39°]
   Morret de la Terra Nova (1296m)
     [1.46km, ONO, 73.59°]
   Penya Noguer (1277m)
     [2.72km, O, 84.11°]

2011-09-10
   Montcabrer (1390m)
     [19.07km, WNW, 283.99°]
   Pico Teix (1264m)
     [20.35km, WNW, 287.48°]
   Alto del Cerincal (1226m)
     [19.92km, WNW, 286.34°]
   Alt de Montagut (1222m)
     [20.11km, WNW, 288.28°]
   Penya Peons (1128m)
     [19.64km, WNW, 290.41°]

2013-08-21
   Alfaro (1186m)
     [4.45km, NO, 36.18°]
   Alto de Alfaro (1006m)
     [5.18km, NO, 47.34°]

2013-08-31
   Ponoig (1182m)
     [14.37km, SO, 143.44°]

2013-09-02
   Serrella (1359m)
     [3.09km, WSW, 247.99°]
   Morro de la Sàlvia (1351m)
     [1.65km, WSW, 245.85°]
   Penya Creus (1335m)
     [1.79km, WSW, 252.95°]
   Penya Moro (1288m)
     [2.41km, WSW, 253.05°]
   Alt del Alt (1179m)
     [4.93km, WSW, 244.62°]

2013-09-05
   Cim dels Plans (1330m)
     [16.09km, SW, 236.2°]
   Cerro del Racó de Chamarra (1224m)
     [18.69km, SW, 234.93°]
   Rentonar (1217m)
     [14.58km, WSW, 236.37°]
   Cerro del Racó de Matet (1181m)
     [19.69km, SW, 234.91°]
   Montagut (1080m)
     [19.51km, SW, 229.03°]

2016-08-23
   Azafor (1012m)
     [16.01km, N, 4.53°]

2016-08-26
   Cabal (1184m)
     [13.36km, SO, 144.95°]
   Sanxet (1157m)
     [13.25km, SO, 143.44°]

2016-09-04
   Benicadell (1104m)
     [17.25km, NW, 318.55°]
   Alto del Morral (1022m)
     [18.3km, NW, 311.92°]

Unter den Bergnamen stehen die Entfernung, die Himmelsrichtung und der Winkel.